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Tipps rund um die Reifen und Ihr KFZ

 

Frühjahrscheck

Tipps von pointS zum Frühjahrs-Check.

Autofahrer atmen auf: Endlich wieder ohne Schnee- und Glättegefahr "Mobilität" genießen. Unsere kleine Checkliste hilft Ihnen mit Sicherheit beim Start zur wirklich unbeschwerten Fahrt...

Batterie
Ist die Batterie älter als 5 Jahre, dürfte der Verfalltag näherkommen. Am besten prüfen lassen.

Beleuchtung
Sind alle Lampen voll funktionsfähig, damit Sie sehen und gesehen werden?

Lack
Steinschläge mit dem Lackstift ausbessern. Dann rostet nichts.

Scheibenwaschanlage
Scheibenwaschwasser mit Sommerreinigungszusatz versehen.

Schließzylinder
Die Schließzylinder brauchen nach den Enteiser-Qualen neue Schmierung.

Bremsanlage
Lassen Sie Scheiben, Beläge und Bremsflüssigkeit überprüfen!

Sommerreifen
Überprüfen Sie Profiltiefe (mind. 4 mm), Reifen- und Felgenzustand, Luftdruck.

Scheibenwischer
Jetzt verschlissene Wischergummis auswechseln, der Winter hat seine Spuren hinterlassen.

Unterboden
Eine Unterbodenwäsche holt die Salzrückstände auch aus den letzten Winkeln.

... ab in den Frühling ...

Allgemeine Reifentipps

Ist mein Reifen abgefahren?

Kleine Höcker im Profilgrund bilden die Verschleiß-Indikatoren.

Hat sich das Reifenprofil bis auf die gesetzlich erlaubte Mindestprofiltiefe von 1,6 mm abgefahren und damit auf das Niveau der Verschleiß-Indikatoren abgenutzt, müssen die Reifen ausgetauscht werden, weil die Sicherheit sonst nicht mehr gewähleistet ist und Sie sich darüber hinaus strafbar machen. Wir empfehlen allerdings dringend, bereits vor Erreichen der 1,6-mm-Grenze zu wechseln. PKW-Sommer: 3 mm Restprofil.

Auf nassen Straßen steigt das Aquaplaning-Risiko auf abgenutzten Reifen stark an. Das Rest-Profil kann das Wasser nicht mehr schnell genug abführen. Die Reifen stoßen schnell an ihre Haftgrenze, was wiederum hohe Schleudergefahr bedeutet. Auf einer nasser Fahrbahn bei einer Blockierbremsung ist der Bremsweg fast doppelt so lang ist wie bei Neureifen (8 mm Profiltiefe).

Die Reifen müssen um den ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein. Die Profiltiefe muss in den Hauptrillen gemessen werden, die bei modernen Reifen mit Abnutzungs-Indikatoren gekennzeichnet sind.

Um eine ausreichende Schneehaftung zu erhalten, sollten Sie Ihre Winterreifen spätestens bei 4 mm Restprofiltiefe erneuern.


Reifenalter?

Aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse altern Reifen, wodurch ihre Funktionstüchtigkeit und damit auch Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden kann. Dies gilt insbesondere für nicht oder wenig benutzte Reifen (PKW-Anhänger, Reserveräder), die trotz ausreichender Profiltiefe aufgrund der üblicherweise langen Stehzeit zusammen mit anderen ungünstigen Einflüssen in ihrer Verkehrssicherheit stark beeinträchtigt sein können.
PKW-Reifen sind so ausgelegt, dass bei sachgerechter Nutzung die Verschleißgrenze (1,6 mm Profiltiefe) vor der Alterungsgrenze erreicht ist. Um eine lange Nutzungsdauer sicherzustellen wird empfohlen, neue Reifen möglichst bald, jedenfalls aber innerhalb von drei Jahren ab Produktionsdatum, zum Ersteinsatz zu bringen. Nach 6−8 Jahren entsprechen PKW-Reifen im Allgemeinen nicht mehr in allen Punkten dem aktuellen Stand der Technik.
Es wird empfohlen, Reifen nach sechs Jahren von einem Reifenspezialisten auf weitere Gebrauchsfähigkeit überprüfen zu lassen. Mit einem Alter von höchstens zehn Jahren sollten solche Reifen, auch bei gutem äußerem Erscheinungsbild, ersetzt werden.

Reifen aller Hersteller tragen die so genannte DOT-Kennziffer auf der Seitenwand, die Auskunft über ihr Produktionsdatum gibt. Seit Anfang 2000 ist diese Nummer nicht mehr dreistellig, sondern besteht aus vier Zahlen. Die beiden ersten Zahlen nennen die Produktions-Kalenderwoche, die nächsten Zahlen das Jahr.


Selbstmontage?

Kein Pkw-Fahrer sollte heute noch auf die Idee kommen, seine Reifen selbst auf die Felge aufzuziehen. Bei fehlerhafter Montage (z. B. unter Zuhilfenahme von Schraubenziehern oder ähnlichen "Werkzeugen") kann es zu Verletzungen der Wulstpartie oder gar zu Kernbrüchen kommen, bei denen zunächst keine äußeren Spuren erkennbar sind, doch schränken sie die Fahrsicherheit drastisch ein. Als schlimmste Folge könnte es einen "Reifenplatzer" und somit einen Totalausfall des Reifens nach sich ziehen.

Darüber hinaus muss ein Reifen ausgewuchtet werden, um ein optimales Fahrverhalten zu gewährleisten. Dieser Vorgang bedingt allerdings besondere technische Gerätschaften.
Darum unser Tipp, die Reifenmontage dem Fachmann überlassen.


Ab wann Winterreifen

Der erste Schnee erinnert viele Autofahrer an ihre Winterreifen. Um nervige Warterei zu vermeiden und Lieferengpässe zu umgehen, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig auf den Reifenwechsel einzustellen. Je nach Wohnort und Einsatz kann das zwischen Anfang Oktober und Anfang November sein. Nachts sinken die Temperaturen dann teilweise schon auf recht niedrige Werte ab, den Sommerreifen wäre es vielleicht schon zu kalt.

TIPP:

- Von Oktober bis Mai ist Winterreifenzeit!
- Wenden Sie sich an Ihren Händler in Ihrer Nähe.

Warum Winterreifen?

Nach der aktuellen Rechtsprechung kann das Fahren mit Sommereifen im Winter u.U. juristische Konsequenzen nach sich ziehen und darüber hinaus könnten Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Nur Winterreifen bieten bei niedrigen Temperaturen ein höchstes Maß an Sicherheit. Winterreifen können im Gegensatz zu Sommerreifen nicht "einfrieren". Das garantiert zum sicheren Fahrverhalten einen optimalen Fahrkomfort. Fortschritte bei der Profilgestaltung lassen moderne Winterreifen ohne Einbußen auch an attraktiver Optik gegenüber Sommerreifen glänzen. Moderne Winterreifen sind genauso leise und komfortabel wie Sommerreifen und verschleißen nicht schneller dank ausgefeilter Silica-Mischungs-Technologien.


BREMSVERHALTEN

Bremsen bei 50 km/h auf Schnee

Winterreifen -----------------à (35 m)

Sommerreifen ---------------------------à (43 m)


Bremsen bei 30 km/h auf Eis

Winterreifen --------------------------------------à (57 m)

Sommerreifen ----------------------------------------------------------------à (68 m)


Warum Ventile bei jedem Reifenwechsel erneuern?

Ein funktionstüchtiges Ventil garantiert die Dichtheit des Reifens. Fährt ein Automobil z. B. mit 100 km/h, so zieht am nur wenige Gramm schweren Ventil eine Kraft von 1,7 kg - mehr als eine große Flasche Wasser.

Im Laufe seines Lebens altert das Ventil jedoch, seine Dichtigkeit kann dann abnehmen.
Es ist daher unerlässlich, bei jedem Reifenwechsel auch die Ventile auszutauschen.

Setzen Sie Ihre eigene Sicherheit oder die Lebensdauer Ihrer Reifen nicht aufs Spiel, nur um den Preis neuer Ventile einzusparen. Achten Sie deshalb beim nächsten Reifenwechsel darauf, dass Ihr Händler auch neue Ventile montiert.


Die Lagerung der Reifen am Ende des Winters

Sonneneinstrahlung, Wärmeeinwirkung und auch Zugluft haben Einfluss auf die Alterung von Reifen. Der ideale Lagerraum für Reifen ist möglichst kühl, trocken, dunkel und nur mäßig gelüftet. Kontakte mit Öl und Fett, Kraftstoffen, Lösungsmitteln und Chemikalien sind zu vermeiden. Bestimmte Metalle, im besonderen Kupfer und Mangan, wirken auf Gummierzeugnisse schädigend. Es sollte auch das gegenseitige Berühren von Reifen unterschiedlicher Farben vermieden werden (Weißwand). Reifen und Kompletträder werden am besten mit etwas Bodenabstand (Unterlage) gestellt oder gestapelt. Dabei empfiehlt sich eine Luftdruckerhöhung um ca.0,3 bar über Volllastdruck. Um Standflächen zu vermeiden, sind gestellte Reifen ab und zu zu drehen. Die Stapelhöhe bei Reifen ohne Räder (Felgen) sollte wegen der Gefahr von Deformationen der untersten Reifen 1,2 m nicht überschreiten. Unsere Tipps zur Reifenlagerung helfen Ihnen, Ihre Winterreifen zur nächsten Saison in perfektem Zustand wiederzufinden: # Kennzeichnen Sie nach der Demontage die Radpositionen. So wissen Sie im darauf folgenden Winter, welches Rad wo montiert war und können durch achsweises Umstecken für einen gleichmäßigen Abrieb sorgen. # Reinigen Sie Felgen und Reifen gründlich. Gut trocknen lassen, um Rostbildung zu vermeiden. # Entfernen Sie Fremdkörper aus dem Profil (z.B. kleine Steine). # Bleiben Ihre Reifen auf Felgen montiert (was wir empfehlen), so legen Sie die Räder übereinander oder hängen Sie sie an die Wand; werden sie von den Felgen abmontiert, lagern Sie sie nur stehend. # Reifen mit Felgen sollten keinesfalls aufrecht stehend, sondern am besten hängend oder liegend (ideal auf einer Holzpalette) aufbewahrt werden. # Reifen ohne Felgen sollten dagegen senkrecht aufgestellt und alle vier Wochen etwas gedreht werden, um Druckstellen zu vermeiden. Aufhängen oder Stapeln sollte hier vermieden werden. # Viele Reifenfachhändler bieten zu einer vergleichsweise geringen Gebühr einen Lagerservice an, der die fachgerechte Aufbewahrung Ihrer Pneus garantiert Warum ist Luftdruck wichtig? Der richtige Luftdruck ist ein wesentlicher Bestandteil für eine sichere Fahrt und ein langes Leben Ihres Reifens. Lesen Sie mehr über den richtigen Luftdruck. Warum Reifen rotieren? Eine Reifenrotation garantiert eine gleichmässige Abnutzung. Klicken Sie hier für weitere Informationen über Reifen-Rotation. Warum sollte ich das Profil prüfen? Einen Check vom Reifenprofil kann auch ev. Probleme am Fahrzeug aufzeigen. Für weitere Informationen über das Reifenprofil und den Reifenunterhalt klicken Sie hier. Lagern Sie Ihre Reifen trocken, kühl und dunkel, und vermeiden Sie den Kontakt mit gummischädigenden Stoffen (Benzin, Öl, flüchtige Chemikalien). Luftdruck: Der richtige Luftdruck ist die Lösung für sicheres Fahren und ein langes Lebens ihres Reifens. Es ist sinnvoll, den Reifendruck 1x pro Monat mit einem geeigneten Luftdruckmesser zu messen. Falls die Reifen aber erwärmt sind, stellen Sie einen um 0,3 bar höheren Druck als den empfohlenen ein. Schleichender Druckverlust zeigt womöglich ein auftretendes Problem von Rad/Reifen auf. Lassen Sie Ihre Reifen von einem Fachmann begutachten. Vergewissern Sie sich, dass der Reifen kalt ist, wenn der Luftdruck gemessen wird. Nur schon ein gefahrener Kilometer kann Einfluss auf den Luftdruck haben und kann Ihnen falsche Ergebnisse liefern. Überprüfung des Profils: Die einfachste Art, das Reifenprofil zu überprüfen, sind die Indikatoren in der Lauffläche des Reifens, welche die minimale Profiltiefe von 1,6 mm anzeigen. Alle PW-, Lieferwagen- und Lastwagen-Reifen haben in der Lauffläche Profiltiefenanzeiger. Die Markierung finden Sie auf der Reifenschulter (TWI). Ist das Profil abgefahren, so erkennen Sie dies an einem oder mehreren Indikatoren. Ist dies der Fall, muss der Reifen ersetzt werden. Abnutzung an beiden Außenschultern - zu wenig Luftdruck. Wenn ein Reifen dieses Bild aufweist, ist vermutlich zu wenig Luftdruck vorhanden, das ist das Schlimmste, was dem Reifen passieren kann. Unterdruck führt zu frühzeitiger Abnützung der Schultern. Dabei entsteht unnötige Hitze, die wiederum die Lebensdauer des Reifens beeinflusst. Reifen mit Unterluftdruck brauchen mehr Antriebskraft, was zu einem höherem Benzinverbrauch führt. Ueberprüfen Sie den Reifendruck regelmäßig. Unregelmäßige Abnützung kann aber auch von falsch oder fehlerhaft eingestellter Lenkgeometrie herführen. Goodyear-Reifenhändler können Sie entsprechend beraten. Abnutzung in der Mitte des Reifens - Überdruck. Hat ein Reifen zu viel Luftdruck, führt dies zur Abnützung der Lauffläche in der Mitte des Reifens, dort wo er die meiste Last des Fahrzeuges trägt. Überdruck verkürzt die Lebensdauer Ihres Reifens. Unregelmäßige Abnützung kann aber auch von falsch oder fehlerhaft eingestellter Lenkgeometrie herführen. Goodyear-Reifenhändler können Sie entsprechend beraten. Sägezahn: Fehleinstellungen. Zeigt die Lauffläche des Reifens sägezahnartige Erscheinungen, kommt dies von unregelmäßiger Reibung auf der Straße. Die Lösung ist die Überprüfung der Lenkgeometrie und/oder des Luftdrucks. Reifenvibration: Nicht ausgewuchtete Reifen erzeugen Vibrationen, was zur Ermüdung des Fahrers führen kann. Dies kann vor allem vorzeitigen und unregelmäßigen Reifenverschleiß hervorrufen. Auch wird die ganze Vorderachse unnötig belastet. Der Reifen muss beim Montieren richtig ausgewuchtet werden. Reifen sollten beim ersten Anzeichen von Vibrationen überprüft werden. Fahrzeugeinstellung: Ein Fahrzeug ist richtig eingestellt, wenn die Aufhängung und Lenkgeometrie richtig ausgerichtet sind. Wenn Sie einen unregelmäßigen Reifenverschleiß feststellen, kontaktieren Sie bitte Ihren Goodyear-Reifenhändler. Reifenrotation (vorne/hinten): Für viele Autobesitzer ist es eine Kleinigkeit die Räder selber zu wechseln. Es ist aber schneller und effizienter, wenn Sie es von einem Fachmann machen lassen. Ihr Fahrzeughandbuch enthält Informationen, wann man die Räder wechseln sollte. Ist nichts Derartiges erwähnt, empfiehlt es sich, die Reifen spätestens alle 10.000 Kilometer seitengleich von vorne nach hinten zu wechseln. Reifenreparaturen: Reifenreparaturen sollten nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Eine zuverlässige Reifenreparatur beinhaltet, dass der Reifen von den Felgen demontiert wird. Nur so kann der Reifen auch auf etwaige andere Schäden/Mängel untersucht werden. Nach der Montage muss er neu ausgewuchtet werden. Diese Richtlinien beziehen sich auf österreichische Normen. Die Reifenpanne: Hier einige Ratschläge, die Ihnen im Pannenfall helfen: - Führen Sie ein Paar Handschuhe mit - Eine ausreichend große Plastiktüte (Müllsack) hilft Ihnen, das beschädigte Rad schmutzfrei zu verstauen. Falls der Untergrund nachgiebig ist, sollten Sie ein kleines Brett unter den Wagenheber legen. - Fetten Sie Ihre Radmuttern leicht, das erleichtert im Pannenfalll das Lösen. - Wenn Sie das Ersatzrad montiert haben, fahren Sie anschließend vorsichtig: Der Reifenfülldruck könnte nicht korrekt (meist zu niedrig) sein und zu unvorhergesehenen Fahrzeugreaktionen führen. Schlechtes (z.B. ungleichmäßiges) Anziehen der Radmuttern könnte im Fahrbetrieb Ihre Bremsscheiben beschädigen oder sogar zum Verlust des Rades führen. - Um die Radmuttern korrekt und gleichmäßig anziehen zu können, sollten Sie einen Drehmomentschlüssel verwenden. Das im Fachhandel erhältliche Werkzeug erlaubt, das erforderliche Anzugsmoment korrekt einzustellen. - Falls Ihnen dieses Werkzeug nicht zur Verfügung steht, sollten Sie schnellstmöglich in einer Werkstatt den Sitz Ihrer Radmuttern überprüfen lassen. Korrekt angezogene Radmuttern lassen sich später wesentlich leichter wieder lösen!

REIFENBEZEICHNUNGEN

Reifeninfo - Wie lese ich einen Reifen?

Die Seitenwand des Reifens enthält alle wichtigen Informationen über den Reifen. Ob auf Ihrem Reifen Goodyear oder ein anderer Reifenhersteller erwähnt ist, Sie finden immer die gleichen Informationen.

(1) "Reifenbreite"
Ist die Breite des Reifens in Millimetern von einer Seitenwand zur anderen gemessen wie z.B. „195“.

(2) "Seitenwandhöhe"
Wird in Prozent der Reifenbreite ausgedrückt. 65 bedeutet z.B. dass die Seitenwandhöhe 65% der Reifenbreite entspricht.

(3) "Konstruktion"
„R" steht für die radiale Bauweise des Reifens. „-„ steht für diagonale Bauweise des Reifens.

(4) "Felgen-Durchmesser"
Bezeichnet den Durchmesser der Felge von einem Ende zum anderen. 15 bedeutet 15 Zoll Durchmesser.

(5) "Load Index"
(Tragfähigkeitsindex) Ist die max. Belastung, die der Reifen bei richtigem Luftdruck aushält. Sie finden ebenfalls die max. Belastungsfähigkeit in englischen Pfund oder Kilogramm auf der Seitenwand eingeprägt.

(6) "Geschwindigkeits-Symbol "
Zeigt Ihnen die max. Höchstgeschwindigkeit Ihres Reifens an. "H" steht z.B. für die Höchstgeschwindigkeit von 210 km.

(7) „Profilbezeichnung“
Nehmen wir als Beispiel „Winterstar“ bedeutet die Reifenprofilbezeichnung (Handelsbezeichnung)

(8) "DOT"
Das Herstellungsdatum eines Reifens lässt sich an der mit den Buchstaben DOT beginnenden Identifizierungsnummer auf der Reifenflanke ablesen. Die letzten drei Ziffern stehen für die Kalenderwoche und das Jahr, z.B. 049 = 4. Woche 1999. Ein zusätzliches Dreieck hinter der letzten Ziffer zeigt an, dass der Reifen aus den 90er Jahren stammt. Seit dem Jahr 2000 ist die DOT-Nummer vierstellig, z.B. 4200. Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche an, hier die Woche 42. Die beiden letzten Ziffern (00) definieren das Baujahr, in diesem Beispiel das Jahr 2000. 01 bedeutet entsprechend 2001. 

(9) „tubeless“ oder "TL" 
Tubeless bedeutet "Schlauchlos". Schlauchlose Reifen sind heute die Regel.

(10) „M&S Kennzeichen“
M+S bedeutet "Matsch und Schnee". Diese anfangs besonders grobstolligen Reifen für winterliche Bedingungen und unbefestigten Untergrund wurden erstmals 1950 präsentiert.

(11) „Profilbezeichnung“
ECE 30 bezeichnet eine europäische Richtlinie, die auf dem Reifen durch die "E-Nr." dokumentiert wird. Die E-Nr. ist für jede Reifenausführung individuell und besagt, dass der jeweilige Reifen die Prüfkriterien ECE 30 bestanden hat. Seit 1.10.1998 dürfen in Deutschland (in anderen europäischen Ländern wie Österreich, Frankreich, Großbritannien schon seit einigen Jahren) Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden, nur noch mit E-Nr. in den Verkauf gelangen. Die ECE 30 schützt den Verbraucher u.a. vor groben Sicherheitsmängeln, die z.B. bei Billigimporten auftauchen können. 

"Zusätzlich"
ist dies ein Schlüssel oder eine Seriennummer, kombiniert mit Zahlen und Buchstaben, bis max. 12 Zeichen.

„RFT - Run-FlatTyre“
Als RFT-Reifen werden Reifen mit einer Notlaufeigenschaft bezeichnet.
Der wichtigste Pluspunkt ist die Kontrolle über das Fahrzeug auch bei plötzlichem Luftdruckverlust und die Möglichkeit der Weiterfahrt.
Dies führt zu erhöhter Sicherheit, denn zum einen ist ein Reifenwechsel auf engen oder stark befahrenen Straßen nicht notwendig, zum anderen muss in Gefahrenbereichen nicht angehalten werden. Die Weiterfahrt zur nächsten Fachwerkstatt ist auf jeden Fall gewährleistet. Das Fahrzeug kann bei einer Geschwindigkeit von maximal 80 Stundenkilometern noch bis zu 250 Kilometer Entfernung zurücklegen (je nach Beladung und Fahrzeug).

Reifenaufbau

Ein Reifen setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bauteile zusammen, deren Eigenschaften höchste Präzision in der Verarbeitung erfordern.

Er setzt sich aus folgenden Halbfertig-Produkten zusammen:

• (1) Eine Schicht aus synthetischem Kautschuk mit hoher Luftdichtigkeit.

Diese Schicht befindet sich im Reifeninneren und übernimmt die dichtende Funktion eines Schlauchs.

• (2) Die Textil-Karkasse.
Dieser Reifenunterbau setzt sich zusammen aus Textilfasern, die zu einem Cord gezwirnt und zu einem Gewebe verarbeitet werden, und alle Fäden exakt in eine Richtung verlaufen. Dieses längsorientierte Cordgewebe wird dann beidseitig dünn mit Kautschuk beschichtet. Dieses gibt dem Reifen die entscheidende Struktur und Festigkeit. In der Karkasse eines Reifens verlaufen ca. 1400 Fäden, von denen jeder einzelne eine Kraft von 15 kg übertragen kann.

• (3) Der Wulstkern
Er überträgt Antriebs- und Bremsmomente von der Felge bis in die Reifenkontaktfläche.

• (4) Der Wulst
sorgt für festen Sitz des Reifens auf der Felge. Der Wulstkern aus Stahl kann bis zu 1800 kg übertragen ohne zu reißen.

• (5) Die Seitenwände
(Flanken) aus geschmeidigem Gummi schützen den Reifen vor äußeren Einwirkungen, die die Karkasse beschädigen könnten, z.B. Bordsteinrempler. Ein eingelegter harter Gummistreifen sichert die Verbindung Reifen/Felge.

• (6) Der Gürtel-Verband.
Der Gürtel über der Karkasse besteht meist aus mehreren Lagen von verdrillten dünnen Stahldrähten höchster Festigkeit. Die Stahlfäden liegen meist nicht exakt in Lauf- oder Umfangsrichtung, sondern in einem spitzen Winkel dazu. Sie verhelfen dem Reifen neben der Karkasse zu dessen Steifigkeit und den erwünschten Fahreigenschaften. Hohe Festigkeit des Gürtels ist ein wichtiges Kriterium, um angesichts der hohen Kräfte schnellen Verschleiß auszuschließen:
- In Umfangsrichtung muß der Gürtel steif genug sein, um sich unter Einwirkung der Fliehkraft nicht nach außen zu wölben und somit eine konstante Aufstandsfläche zu garantieren.
- In Querrichtung muß er steif sein, um Seitenkräfte zu übertragen. Gleichzeitig muß er in senkrechter Richtung nachgiebig sein, um den gewünschten Komfort zu gewährleisten.
Ein hoher Stand der Fertigungstechnik garantiert die erforderliche Produktqualität.

• (7) Die Lauffläche
deckt schließlich den Gürtelverband ab. Nach der Vulkanisation zeigt sie das charakteristische Profil und stellt den Kontakt zur Straße her. Innerhalb der Kontaktfläche überträgt der Laufstreifen alle auftretenden Kräfte. Seine Gummimischung soll auf den unterschiedlichsten Untergründen bestmögliche Haftung garantieren, möglichst langsam verschleißen und sich dabei nur wenig erwärmen.

Zum Schluss folgt die Vulkanisation, bei der die Form des Profils entsteht und alle Bauteile durch chemisch-physikalische Prozesse fest miteinander verbunden werden. Der Reifen als Gesamtprodukt ist entstanden.

So finden Sie uns

point-S - Räder Nais GmbH & Co KG

Straßganger Straße 111
8052 Graz

Telefon +43 316 573000
Fax +43 316 573000-15

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Öffnungszeiten

Mo: 8:00-17:30
Di: 8:00-17:30
Mi: 8:00-17:30
Do: 8:00-17:30
Fr: 8:00-17:30

Saison ÖFFNUNGSZEITEN:

In der Saison länger, früher und auch am Samstag. Individuell pro Region und Standort, daher bitten wir Sie um zeitgerechte Terminvereinbarung.

Sommersaison April und Mai auch Samstag 08:00 – 12:00

Wintersaison Oktober und November auch Samstag 08:00 – 12:00

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